KR
 

Katharina Rosch

 

In Zeiten von „gefühlter Wahrheit“ und „postfaktischen“ Posts wird ein qualitativ hochwertiger und sicher auch kritischer Journalismus umso wichtiger. Warum? Dafür gibt es eine ganze Reihe an Beispielen. So trägt ein hochwertiger Journalismus zur Versachlichung von Themen bei, die zum Teil hochemotional im Netz gepostet werden. ER verhilft dazu, die Errungenschaften unserer Demokratie zu schützen. Vor allem aber vermittelt er Wissen und Fakten.

Was macht einen guten Journalismus aus? Ein guter Journalist macht sich mit dem Objekt, über das er berichtet, nicht gemein. Was nicht bedeutet, dass ein Journalist keine eigene Meinung hat oder haben darf. Nur gehört Meinung nicht in einen Bericht sondern in einen Kommentar oder in anderen journalistischen Genres, die als Meinungartikel bekannt oder gekennzeichnet werden. Dazu gehören Reportagen oder Features und vor allem Glossen oder Satire und Karrikaturen. Weiter wird ein guter Journalist sauber recherchieren, beispielsweise beide (bzw. alle) Seiten befragen und zu Gehör kommen lassen. Ein guter Journalist kennt auch seine Quellen, er weiß, welchen Quellen er vertrauen kann und welchen nicht.

Im Moment gewinnt für mich eine seriöse Berichterstattung noch stärker an Bedeutung als es in der Vergangenheit der Fall war. Der Rechtspopulismus und auch der designierte amerikanische Präsident sorgen für viel Arbeit. Die verdrehten Fakten und sowieso die Lügen müssen korrigiert werden. Fakten gegen Behauptungen gestellt und gefühlte Wahrheit durch Vernunft ersetzt werden.

In diesem Sinne hoffe ich, der Aufklärung beizutragen.

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