Journalistin zu sein, war für mich immer viel mehr als nur einen Job auszuüben. Mir war es wichtig, Menschen Informationen näher zu bringen, zur Bildung beizutragen und auch einmal über den Tellerrand hinweg zu schauen. Und daran hat sich bei mir auch nichts geändert. Allerdings fehlt mir derzeit vielleicht ein wenig die Plattform, auf welcher ich mich austoben kann.

Im Juli 2015 startete ich daher auch meine Tätigkeit im Bereich Marketing und Medien für ein Sanitätshaus. Auch das ist eine sehr spannende und interessante Tätigkeit. Mir war vorher gar nicht bewusst, wie vielfältig ein Sanitätshaus aufgestellt ist bzw. sein kann. Spannende Aufgaben, die zum Teil mit Hightech-Methoden, wie zum Beispiel mit einer CNC-Fräse, ausgeführt werden – und zum anderen Teil mit viel Knowhow und Fingerspitzengefühl und vor allem handwerklich. Und beide Arbeiten, die mit Hightech und die handwerkliche, zusammen ergeben erst das perfekte Ergebnis für den Kunden. Wahnsinn, was meine Kollegen an Kenntnissen und Fähigkeiten draufhaben müssen!

Und obwohl mir diese Arbeit viel Freude bereitet, fehlte immer noch irgendetwas. Vielleicht, dass ich zu wenig mit Menschen zusammen arbeite? Dass ich Menschen nur abstrakt helfe und eben nicht den direkten Kontakt habe, wie das im Journalismus oft der Fall gewesen ist?

Ich habe viel darüber nachgedacht, auch darüber, was ich noch auf meine älter werdenden Tage anstellen könnte. Wer mich kennt, weiß, dass ich mitunter ein unruhiger Geist sein kann. Zu lange zu still, das geht nicht gut. Lethargie kann ich maximal im Winter ertragen.

wordleUnd so kommt es, dass ich nun nebenberuflich als Coach für Veränderungen und als Motivationscoach arbeite und mich aktuell im Bereich Mediation weiterbilde. Eine sehr spannende Ausbildung, die ich gewählt habe. Das besonders schöne sind die Diskussionen und die Rollenspiele, in welchen wir Mediationen durchspielen. Statt trockener Theorie gilt es, das Gelernte sofort umzusetzen, sich auszuprobieren und sicher zu werden in den Methoden. Die Fortschritte lassen sich von Workshop zu Workshop deutlich sehen.

Auch für die Tätigkeit als Coach sind die unterschiedlichen  Methoden sehr hilfreich: aktives Zuhören, sich selbst zurückzunehmen, Gesagtes zu visualisieren, den Kunden (Coachees oder Medianten) ihre eigene Lösung finden zu lassen, sind gemeinsame Punkte. Daher nutze ich die Ausbildung auch für meine Coachings und habe einen doppelten Gewinn davon.

Wer sich für das Thema Mediation oder auch mein Coaching näher interessiert, der sei auf meine jeweilige Unterseite verwiesen.

Ich werde allerdings weiter diesen Blogg betreiben – und zwar immer dann, wenn mir ein Thema unter den Nägeln brennt, wenn ich ein Thema näher beleuchten will. Und gerne auch, wenn ein Thema an mich herangetragen wird.

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