Ich mag Hamburg und ich liebe meine Geburtstadt Berlin. Da ich beide Städte kenne, käme ich nie auf die Idee, genau in einer dieser Städte eine so unpoläre Veranstaltung wie G20 dort zu planen. Warum? Weil es die Spatzen von den Dächern schreien: die autonomen Szenen sind in beiden Städten nicht gerade klein. Die Städte selbst sind ebenfalls nicht gerade klein…

Und egal, welches Lager man favorisiert, die Polizei oder die Demonstranten – und man kann auch in beiden Gruppen nicht alle über den gleichen Kamm scheren -, wer an friedliche und beschauliche Demonstrationen geglaubt hat, bei dem darf man wohl schon einen gesunden Geisteszustand in Zweifel ziehen.

Ist es nicht jenes Hamburg, in dem schon häufiger Autos brannten? Haben sich nicht im Vorfeld schon Bürger geäußert, die Bedenken wegen des einen oder anderen Polizeivertreters hatten? Fast mutet es schon an, als habe die Politik diese Ausschreitungen bewusst in Kauf genommen.

Leider werden wir alle nie erfahren, was wirklich alles geschah. Demonstranten berichten, sie seien von Polizisten zu Unrecht angegangen worden, Polizisten (und Politik) schieben die Schuld komplett auf die autonome Szene. Da wird von Vermummten gesprochen, die Demonstranten sprechen allerdings ähnlich, nämlich von vermummten Polizisten.

Jeder, der dabei war, oder der eine Berichterstattung darüber gesehen hat, meint gerade, dass er die einzige Wahrheit über die Zustände kenne. Und ich bin davon überzeugt, dass niemand wirklich alle Umstände jemals kennen wird.

Wie brisant sich die Situation in Hamburg entwickeln könnte, jedoch, muss jedem Verantwortlichen klar gewesen sein!

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